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letzte Etappe

20. Juli 2005, as

Die letzten zwei Wochen waren wir bei unseren Freunden Sandra und Henri in Pomona, einem charmanten Dorf in Hinterland der Sunshine Coast. Der Name war zwar diesmal kein Omen, denn wir hatten im australischen Winter, der hier eigentlich trocken sein sollte, die erste Woche nur str?menden Regen. Unsere Freunde haben hier ein riesiges Grundst?ck mit Wald, Bach, Pool, Trampolin und einer ausgebauten Scheune, die wir bewohnten. Es ist ein richtiges Kinderparadies und Naomi und Pascal waren dauernd mit Arabella (7) und Lorenzo (5) am liebsten rund ums Haus: Meerschweinchen F?ttern, mit Gipsy dem Hund spielen und Trampolinh?pfen. Arabella und Lorenzo erwiesen sich dann auch als die besten Englischlehrer der ganzen Reise. Die Scheune hat H?ngematte und Ofen, den wir t?glich kr?ftig einfeuerten um dem st?ndigen Regengeprassel entgegenzuwirken. Nach der Menge Regen, die wir ?berall mitgebracht haben, k?nnten wir uns glatt als Regenmacher bei der Regierung bewerben.

Auch den letzten Tag in Broome hat es kr?ftig gesch?ttet. Es war zwar nicht unangenehm, denn es waren warme 27 Grad, bloss mussten wir am letzten Tag die gemieteten Fahrr?der zur?ckbringen. Aber Aussies sind meist freundlich und pragmatisch. So kam ein junger Bursche mit dem Pickup und holte die Bikes. No worries at all. Von Broome aus flogen wir 4 Stunden ?ber den Kontinent ins kalte Melbourne. Dort schauten wir uns die putzigen Pinguine an, die kurz nach D?mmerung t?glich den Strand raufgewatschelt kommen. Es sind die kleinsten Pinguine ?berhaupt. Sie sind sich den Rummel gew?hnt. Gefahr droht Ihnen von den F?chsen, die irgendwann mal aus Europa zwecks Fuchsjagd angeschleppt wurden und deren Verbreitung man mit vergifteten Foxbites in den Griff bekommen m?chte.
Philippe Island hat sich ziemlich negativ entwickelt: Wo fr?her Pampa und Busch war, ist nun alles mit Wellblech zersiedelt. Melbourne hat sich dagegen grossartig entwickelt. Die ganze Region s?dlich des Yarraflusses wurde ganz neu gestaltet und hat viel grossartige Architektur und viele gem?tliche Pl?tze zum verweilen. Alte und neue Geb?ude sind oft auf spannende Weise aneinandergereiht. Es gibt geniale, internationale K?che. Den Australien Football mussten wir dann aber in Sydney live erleben. Weil es ausgerechnet an dem Sonntag ausnahmsweise keinen gab. In Sydney war es dann im riesigen Olympiastadium soweit: 44'000 Zuschauer waren mit uns am Spiel der Magpies (Collingwood) gegen die Swans (Sydney) unter. Unter freiem Himmel sitzend wurden wir diesmal vom Regenguss verschont und konnten das spannende Spiel verfolgen. Die Swans gewannen knapp um einen Punkt und die Zuschauer rasten. Es war tolle Stimmung und ganz ohne Aggression. Australischen Football ist nicht zu vergleichen mit unserem oft langweiligen Fussball. Nicht zu verwechseln mit Rugby League. Das finde ich auch eher langweilig. Was macht Aussie Football spannend?
1. Viele Spieler sehen sehr gut aus. Sie wirken muskul?ser als Fussballer (40% der Zuschauer sind weiblich).
2. Anstatt 1:0 usw. werden meist ?ber 100 Punkte erreicht. Ein Volltreffer zwischen die inneren Latten ergibt 6 Punkte, ein Treffer zwischen die ?usseren Latten 1 Punkt.
3. Dynamischer, vielf?ltiger und schneller: Es wird ?getackelt? (unsanfte Umarmung zwecks Behinderung des Gegners), gekickt und per Faust weitergegeben.
4. F?ngt man einen gekickten Ball auf Anhieb, darf man ungehindert weiterspielen und kommt so oft zu einem Volltreffer.
5. Sch?nheit der Teamarbeit.

20.7.05 07:24


Broome, 16. Juni 2005, as

Die letzten Wochen waren so voller Ereignisse, dass wir unser Tagebuch total vernachlaessigt haben.
Weil unser Visa f?r Australien Anfang Juni ausgelaufen w?re, sind wir Ende Mai von Port Hedland nach Bali geflogen. Denpasar liegt nur 2 Flugstunden von PH entfernt. In Bali erwartete uns eine total andere Welt. Auf der Insel, die etwa ein Viertel der Schweizer Fl?che hat, leben etwa 3 Millionen Menschen. Die Religion und die vielen Feste sind allgegenw?rtig. Bali ist hinduistisch und bildet eine Ausnahme im islamischen Indonesien. Von Westen her, kommen dann auch viele muslimische Einwanderer und eines fr?hen Morgens wurden wir sogar durch den lauten Singsang eines Muezzin geweckt. Wir hatten von Bali ein Package mit Flug und 8 Uebernachtungen gebucht. Der Vorteil war, dass wir keinen Suchaufwand in Ubut, unserer ersten Station, hatten. Der Nachteil war der Preis und, dass wir in einem wunderbaren Hotel die sehr lauten Zimmer an der Strasse bekamen. Ubud am Sonntag besteht aus einem Gewussel von H?ndlern, Taxifahrern, L?den, Markt, viel Verkehr bestehend aus Motorr?dern mit zum Teil vierk?pfigen Familien und vielen Autos. Neben dem Tempel sind die Tanzschulen, wo die Kinder sonntags die trationellen Tanzkombinationen ein?ben.



L?uft man durch die Strassen von Ubud, wird man alle paar Minuten angesprochen, ob man ein Transportmittel braucht. Auf dem Markt braucht man gute Nerven. Die H?ndler und H?ndlerinnen gehen so weit, dass sie sich einem in den Weg stellen oder anfassen. Die Temperaturen sind herrlich. Jeden Tag war etwa zwischen 25 und 30 Grad. Der Abfall ist ein Problem, er wird haushaltsweise verbrannt oder irgendwo hingekippt.

Am ersten Abend in Ubud landeten wir im touristischen, aber wundersch?nen Cafe Lotus. Man sitzt um einen Lotusbl?tenteich und kann essend einer Tanzauff?hrung zuschauen und der Gamelanmusik zuh?ren. Die Preise sind dort f?r Bali gigantisch. Aber aus Australien kommend unglaublich billig. Ein normales Essen kostet etwa 10'000 Rupien. Das eintspricht SFr. 1.15. Im Cafe Lotus kostet es etwa das Doppelte. Wegen der N?he und den Preisen kamen fr?her auch sehr viele Australier nach Bali. Wegen den Drogengeschichten, das heisst wegen der Australierin Chappelle Corbi, die mit ?ber 4 Kilo Hasch gefasst wurde und behauptete, es h?tte ihr jemand in ihre Surfboardtasche gesteckt und die k?rzlich 20 Jahre bekommen hat, haben die Touristenzahlen aus Australien drastisch abgenommen. Viele Touristen blieben schon vorher aus, nach der Bombe islamischer Fundamentalisten, die in einer Disko in Kuta vor 2 oder 3 Jahren hochgegangen ist.

Handeln ist in Bali angesagt. Es wird ein Preis genannt und wenn man es geschickt anstellt, zahlt man am Schluss die H?lfte oder einen Drittel und bezahlt wahrscheinlich immer noch das Doppelte von dem, was ein Einheimischer daf?r bezahlen w?rde. Oft erh?lt man f?r sein weniges Geld denn auch kein Schn?ppchen sondern Ramsch. Auch wenn man viel bezahlt, ist man nicht sicher Qualit?t dafuer zu bekommen. Am besten erkundigt man sich vorher, wo man gute Qualit?t erh?lt und was der Gegenstand kosten darf. Weiter hat man bessere Karten, wenn man die Zahlen auf indonesisch kann und selber Preisvorschl?ge macht und dass Verhandeln mit realischtischen Zahlen startet.

In der N?he des Hotels Tiam Puhan kann man sich auf einen st?ndigen Fussweg machen durch Grassfelder und Wald. Dort hat man endlich mal Ruhe von Strassenl?rm und H?ndlern. Es kam zwar trotzdem ein gut angezogener Herr namens Nyoman daher , der uns unbedingt begleiten wollte. Er war sympathisch und so haben wir ihn f?r eine Fahrt zum Affenwald gechartert. Im Monkey Forest entreissen die wilden Affen den Touristen Brillen und H?te und tauschen diese gegen Bananen vom Parkpersonal wieder ein. Ein kleiner Affe machte an meinem Rucksack rum, der andere probierte ganz zaghaft an meinem Beim rumzuknabbern. Aber da wir keine Bananen hatten, liessen die fetten, zaehnefletschenden Affenbosse uns in Ruhe.

Die Balinesen wirken sehr flexibel, wenn es darum geht etwas zu verkaufen. Man h?rt sie fliessend japanisch sprechen. Als Tourist wird man sofort nach Nationalit?t, Kaufkraft klassifiziert und es wird versucht das Maximum an Rupien rauszuholen. Man wird zum Beispiel h?ufig gefragt in welchem Hotel man wohnt und die Preise werden fliessend der geschaetzten Kaufkraft des Kunden angepasst.



Sydney, 22. Juni 2005, as

Naomi und Pascal hat es sehr gut in Bali gefallen. Am Strand in Lovina haben sie Okta, ein Maedchen in Pascals Alter kennengelernt. Stundenlang liefen sie miteinander den Strand rauf und runter. Die Sprache schien keine Spielbarriere zu bilden. In Lovina liefen wir auch wieder einer Schweizer Familie ueber den Weg, die wir schon am zweiten Abend an einer Tanzvorfuehrung kennengelernt hatten. Pascal war neben ihrem 7-j?hrigen Yannik am Boden eingeschlafen. Philip, Brigitte, Yannik und Noemi waren gerade auf dem Heimweg von ihrem 3-j?hrigen Auslandaufenthalt in Chile. Philip und Brigitte hatten dort an einer deutschen Schule unterrichtet und hatten sehr viel Spannendes zu erzaehlen. Die Kinder waren kaum mehr zu trennen, endlich konnten sie wieder mit anderen Kids quasseln, wie ihnen der Schnabel gewachsen war.

Wieder in Port Hedland, habe ich unsere Susi, unseren Suzuki Sierra, der vor allem mir so viel Spass gebracht hat, dem Dealer verkauft. Die Alternative waere gewesen mit der Kiste ueber 5000 km in 10 Tagen an die Ostkueste zu fahren, oder aber zurueck nach Perth und dann das Auto auf den Indian Pacific, den Zug der quer durchs Land faehrt zu verladen. Aber da der Verkauf in einem anderen Staat noch Papierkram wegen neuer Registrierung und Zulassungen mit sich bringt und ein Verkauf unter Zeitdruck sich auch schlecht ergeben kann, haben wir ihn schliesslich schon in WA verkauft. Per Internet hat Juergen einen g?nstigen Flug nach Melbourne ab Broome gebucht. So sind wir am n?chsten Tag nach unserer Ankunft aus Bali mit dem Greyhoundbus ca 7 Std. nAch Broome gefahren worden. In Broome haben wir uns Fahrr?der gemietet. Das war eine gute Sache, da man Broome im Umkreis von etwa 5 km gut erkunden kann und es topfeben ist. Broome hat mir supergut gefallen. Die Athmosphaere ist entspannt. Es gibt viele gem?tliche und trendige Beizen. Der Cable Beach ist unglaublich schoen. Daneben gibt?s Aussiebeiz mit Spielplatz, ein warmes L?ftchen, ein gutes Buch, ?berall freundliche Gesichter. Was braucht man mehr? ?As much as the surf as you can handle?.
Auf unserer Tour zu zweit Richtung horizontaler Wasserf?lle, die Kinder hatten wir das erste Mal auf dieser Reise fremdbetreut, kamen wir auch aus der Ferne durchaus niedlichen ?Salties? vorbei:



Junges Salzwasserkrokodil in den Kimberleys



Die Horizontalen Wasserf?lle, ausgel?st durch die Gezeiten.

In Broome waren wir 5 Tage. Ich haette noch auf unbestimmte Zeit zwischen Cable Beach und St?dtchen hin ?und herradeln k?nnen. Am Samstag Abend sind wir dann in Melbourne angekommen. Von WA nach Victoria ueberschreitet man 2 Zeitzohnen und als wir in Melbourne ankamen, war ich froh, mitgeflogen zu sein und nicht gerade unterwegs im nowhere mit unserem fr?heren Funcar. Melbourne f?hlte sich kalt an bei 13 Grad. Wir sind hier mitten im Winter. Die Wohnung die J?rgen per Internet organisiert hatte, war genial zentral gelegen und die Leute dort unglaublich freundlich. Der einzige Nachteil: Es war kalt. Da es hier nur kurz kalt wird, scheint man es f?r unn?tig zu halten in Dinge wie Isolation, Heizung und Daunen zu investieren.

Melbourne hat sich seit wir vor 11 Jahren hier waren enorm zum Vorteil entwickelt. Die Stadtentwicklung ist ?berw?ltigend. Die Gegend s?dlich des Yarra-Flusses wurde ganz neu gebaut. In modernster Architektur stehen dort riesiege Komplexe, die z.B. das Casino, Museen, Messezentren und unz?hlige Restaurants beherbergen. Im Stadtzentrum wurden die historischen Geb?ude renoviert und gut ins moderne integriert. Um die Essenszeit f?llt es schwer sich f?r ein Restaurant zu entscheiden. Gl?cklicherweise sind meistens 3 von uns 4 f?r japanisch. Obwohl viele der ?japanischen? Restaurants in Melbourne und in Sydney wirklich gute K?che anbieten, findet man dort oft keine Japaner. Die Leute sind meistens chinesischer Abstammung, die mit meiner Bestellung auf japanisch wenig anfangen k?nnen. Genial hat mir das neue Melbourner Museum gefallen. In dem lichtdurchfluteten kann man im Parterre riesige Bilder von Ureinwohnern-K?nstlern bewundern. Das ganze Geb?ude hat trotz der Gr?sse, dank dem vielen Holz eine warme Athmosp?re. In einem anderen Teil erf?hrt man viel ?ber die Geschichte des Staates Victoria. Auf zwei Etagen wird kein Eintritt erhoben und es gibt eine Kinderbastelecke. Alles ist hier sehr angenehm. Ueberall stehen gem?tliche Sofas zum ausruhen. Die Australier zahlen etwa 40% Steuern nur so sind solche Dinge wohl finanzierbar.

Aus 3 Gr?nden sind wir trotz der K?lte nach Melbourne. 1. Wollten wir sehen, wie sich die Stadt entwickelt hatte. Wir fuhren dann auch in unser damaliges Wohnquartier und schauten, was aus unserem damaligen H?uschen geworden war. 2. Wollten wir Australien Football in Melbourne, seiner Hochburg, geniessen. Aber leider war ausgerechent an diesem Sonntag kein Spiel. Sonst spielen sie jeden Sonntag die ganze Saison lang.
Der dritte Grund waren die Pinguine von Phillip-Island. Wir wollten Naomi und Pascal die kleinsten Pinguine der Welt zeigen, die t?glich bei Sonnenuntergang den Strand hinaufgewatschelt kommen. Es war dann auch ein geniales Erlebnis, obwohl ziemlich kalt war.

Nun sind wir hier im 12. Stock am Hyde-Park der 4-Millionenstadt Sydney. Das Hochhaus hier ist zum Gl?ck geheizt. Als Familie lohnt es sich immer nach 2-3-Zimmerwohnungen auf dem Internet zu suchen. Das ist komfortabler und g?nstiger als im Hotel.

Nach der d?nnen Besiedlung von Westaustralien wirken Grossst?dte wie Melbourne und Sydney gewaltig. Gestern waren wir nat?rlich beim Opernhaus. Es ist immer wieder wundersch?n. Ich kann kaum aufh?ren, das Dach immer wieder von allen Seiten zu knipsen. Am Samstag, ?bermorgen, kommen wir hier endlich dazu ein Australien Football Game anzuschauen.
Am Sonntag geht es dann Richtung Sunshine Coast, genauer Pomona im Inland, wo unsere Freunde Sandra, Henri mit Kindern wohnen.

Einer der H?hepunkte von Westernaustralien war der Karijininationalpark. Die Strasse dorthin, ungeteerte Naturstrasse hatte Bedenken ausgel?st, aber v?llig unbegr?ndet, wie sich herausstellte. Es war eine der sch?nsten Fahrten mit unserem Suzuki. Wir tuckerten an reizvollen, unbesiedelte Landschaften mit vielen H?geln vorbei. Tom Price lebt von seiner Eisenerzindustrie. Wir bekamen fast kein Bett mehr, weil die Mienenleute von Perth eingeflogen werden und hier die Woche durch die Betten besetzen. In einem Motel fand ich dann noch ein zahlbare Betten und abends landeten wir in einem in diesem Outback v?llig unerwartet gestylten Restaurant, wo wir den herrlichen Fisch des Tages verdr?ckten. Am n?chsten Morgen machten wir eine Tour in eine der grossen Eisenerzmienen.



Pascal mit seinem Lieblingsspielzeug.

Am Nachmittag fuhren wir in den Karijininationalpark. Wir erwarteten Gebirge mit riesigen Schluchten. Wir kamen immer n?her, aber es waren nicht mal H?gel zu sehen. Als wir am Parkplatz der Schluchten hielten, begannen wir zu begreifen, dass es quasi vom ?normalen? Niveau irgendwo runtergehen musste. Man l?uft durch den Busch und pl?tzlich tun sich riesige roteerdige Schluchten auf. Einfach wunderbar! Wir sind dann in eine dieser Schluchten zum sogenannten Circular Pool hinuntergestiegen und haben im eiskalten Teich ein Bad genommen. Schwimmt man ?ber den Pool rieselt entlang der Felsen warmes Wasser herunter und so kommt man zu einer warmen Naturdusche. Uebernachtet haben wir in einem Roadhouse am Rande des Parkes. Vom Park herkommend kommt man in der D?mmerung in eine Ebene und das einzige Licht am Horizont ist das Roadhouse. So weit das Auge reicht kein anderes Licht: Das ist Westaustralien. Am n?chsten Tag sind wir die 80 km (das ist nichts f?r WA) zur?ck in den Karijini. Auf unserem Programm stand die n?chste Schlucht und ein weiteres Bad in einem anderen Pool, dem Fernpool, der uns der Tourguide der Eisenerzmiene empfohlen hatte. Dort nach einem spektakul?r sch?nen Spaziergang angekommen, sahen wir eine Familie mit vertrautem Ausdruck auf den Gesichtern. Wie oft hatte ich Schweizer vermutet und mich nicht getraut, sie geradewegs mit Hoi anzusprechen. Diesmal: ?Hoi Z?m?!?. Tats?chlich es waren Schweizer. Unsere Kinder waren hin und weg und abends assen wir beim Roadhouse gemeinsam Spaghetti. Wie sich dank des Elefantenged?chnisses unserer T?chter herausstellte, war es nicht unsere erste Begegnung.



Wir hatten Martina, Lars, Ruedi und Nina beim Hochzeitsweekend von Susan und Peo vor einigen Jahren im Aueli kennengelernt. Die Welt ist so klein! Mit ihrem gutausger?steten Outback4x4 fuhren sie uns nach Port Hedland voraus, wo wir dann am Abend unter freiem Himmel beim Sailing Club Fish & Chips bekamen.

Apropos Susanne und Peo. Wir lernten im Nationalpark von Kalbarri Susanne und Peter kennen, zwei Augsburger, die f?r 2.5 Jahre in Melbourne gearbeitet hatten und nun mit ihrem alten Mitsubishi-Van-Klapperteil unterwegs waren. Wir hatten viel Spass mit Ihnen. Trafen sie im legend?ren Finleysin in Kalbarri wieder und freuten uns sie an Naomis Geburtstag zum Essen in Exmouth dabeizuhaben.



Naomis Geburtstag in Exmouth



Peter und Susanne

Am folgenden Tag sind wir im wundersch?nen Cape Range Nationalpark gemeinsam schnorcheln gegangen. Das war etwa vom Feinsten. Auf der Fahrt zur?ck nach Exmouth hopsten Euros (keine Taler, sondern H?gelk?ngeruhs) von allen Seiten ?ber die Strasse.



Auch das ist ein Euro

Beim Leuchtturm erlebten wir dann ein spezielles Naturspektakel: Die Sonne ging im Westen auf der Meerseite unter und im Osten, auf der Landseiter erhob sich der Vollmond.

In Coralbay, mit seinem sch?nen Ningaloo-Reef, eines der Hauptziele J?rgens trafen wir auf dem Campingplatz Litza und Geoff mit ihren vier Kindern aus Victoria. Beide Lehrer unterrichten sie wie viele Australier ihre Kinder selber und erkunden ihr Riesenland auf einer halbj?hrigen Reise. Unsere Kinder haben sich sehr gut verstanden und so kam es zu einer friedlichen gemeinsamen Tasse Tee mit Butterbroten und Schokolade. Es ist genial wie einfach man in diesem Land Leute kennenlernen kann und so viel ?ber dieses Land und seine Leute erf?hrt.



R?tsel letzter Woche: Wo wurde diese Fotos aufgenommen?





Einige Sites von unterwegs:



Aussie im Karijini Nationalpark



Fundraiser Tour f?r die Flying Doctors mit Dutzenden von crazy Cars.



Pascal auf der Kalbarri Jetti



Wenn es im Outback regnet... Darum hat es jeweils an den Toyota Landcruisern so einen schwarzen Schnorchel vorne dran.



Having a hard time, mates!



mit Peter und Susanne im Cape Range



Dugong oder Seek?he k?nnen ihre Aussenhaut blitzartig verh?rten, so dass sich sogar ein Tigerhai die Z?hne daran ausbeisst, im w?rtlichen Sinn. Tigerhaie k?nnen sonst sogar die Panzer von Schildkr?ten durchbeissen.

Heute ein ganz schwieriges Raetsel: Was & wo ist das?


23.6.05 13:33


Walhai-Tour, Naomi, Tom Price, 26.5.2005

An meinem 9. Geburgstag haben wir eine Tour gemacht, wo man zu den Walhaien schnorcheln kann. Walhaie sind sehr friedliche Tiere. Sie essen Plankton. Ein Walhai kann bis zu 18 Meter gross werden. Sie sind die gr?ssten Haie der Welt.

Als wir lange auf dem aufgew?hlten Meer mit dem Schiff fuhren wurden Papa und ich seekrank. Wir gingen dann trotzdem schrorcheln und sehen einen etwa sechs Meter grossen Walhai. Er hatte viele Putzerfische.

Am Schluss sangen alle auf dem Schiff ein Geburtstagslied f?r mich. Es war ein sch?ner und anstrengender Tag!
27.5.05 16:16


Kalbarri, 7. Mai 2005, as

Nun sind wir seit ein paar Tagen hier in Kalbarri, einem kleinen Feriendorf 500km noerdlich von Perth. Endlich ist es uns genug warm und die Regenschauer ziehen zur Abwechslung suedlich und noerdlich an uns vorbei. Vor elf Jahren haben wir hier den besten Fisch ever gegessen im Finlays. Das ist ein openair Restaurant im Dorf. Der Fisch wird nachts zuvor vom Bruder des Kochs gefischt, auf dem Barbi gebraten und an den Tischen ums Lagerfeuer verspiesen. Frueher hatten sie den Fisch in einer unvergesslich leckeren Honig-Knoblauch-Sauce. Leider ist der Honig unerschwinglich geworden und deshalb die Sauce nun anders, aber der Geschmack und die Stimmung unter dem suedlichen Sternenhimmel sind immer noch ein Erlebnis.

Vorgestern fragte der Koch zwei Gaeste vorher sie kaemen. Sie waren aus der Schweiz und noch ziemlich bleich. Als ich mich als Eidgenossin zu erkennen gab, schienen sie gar nicht begeistert. Sie waren erst am Tag zuvor in Perth gelandet, hatten den ganzen Weg bis nach Kalbarri hinter sich gebracht, gehen in die letzte Buschbeiz um dann auf einen Schweizer zu treffen. Haetten sie auch in Zuerich bleiben koennen.

Vor Kalbarri waren wir 3 Regentage im Staedtchen Geraldton und haben ein Zimmer im hiesigen Pub eingemietet. Es ist ein 100jaehriges, charmantes Gebaeude im englischen Stil und mitten im Staedtchen. Nach den Tagen auf dem Land, war das eine willkommene Abwechslung: Abends Billiard, ein Bier und endlich wieder Musik.

Vor Geraldton waren wir in den Pinnacles beim Dorf Cervantes.Die saeulenartigen Steine haben sich noch mehr zur Touristenattraktion gemausert: Mit voller Infrastruktur und Japanerbussen. Trotzdem lohnt es sich. Die Stimmung ist einmalig und ein Emu lies sich von dem Rummel auch nicht beeindrucken und knabberte in aller Ruhe an einem Busch rum.

Um von Lancelin nach Cervantes zu gelangen, waehlten wir eine ca. 60 km lange Naturstrasse, die auf unserer Karte schnurgerade war. Wir informierten uns bei der lokalen Tankstelle ueber Befahrbarkeit, holten uns eine Karte, die nur die erste Haelfte des Wegs zeigte (die andere Haelfte bekommt man wohl von der Tankstelle in Cervantes )
Der Anfang war holprig aber fahrbar. Nachher kamen Duenen, schoen wie noch nie zuvor Duenen und wir bauten schon Lufthotels und dann kam der dicke Sand, und nicht endendwollende, bachbettaehnliche Pfade. Man musste Anlauf holen um die Sandhuegel hoch zu kommen. Gegenverkehr hatte eh kein Platz. Zum Glueck kam auch keiner. Wir knoepften ein Taschentuch an die Antenne, liessen noch mehr Luft aus den Reifen und hupten wie unser Postauto vor jeder Kurve. Der Teck liegt im Busch. Es gehen immer Wege nach links und rechts ab und da diese im Plan nicht eingezeichnet sind und ein Massstab fehlt, hat man bald keine Ahnung mehr, ob man sich voellig in der Pampa verirrt hat. Zweimal habe ich das Auto festgefahren, Juergen zum Glueck dann auch einmal . Dank Juergens agressivem Gaskick und Seans Anweisungen im Kopf (bei Sean haben wir in Esperance gewohnt), naemlich Raeder ausgraben, nicht die Raeder weiter durchdrehen lassen , sind wir schnell wieder frei gekommen. Nach 30 km und 2Std. kamen wir nach Wedges einer illegalen Barrackensiedlung. Die Leute haben das Land besetzt und leben ohne Strom und Wasser. Juergen ging nach dem Weg fragen und die Leute schauten ihn ziemlich verstoert an. Sie wollen dort nicht gestoert werden. Ueber den Strand ging es dann weiter. Erleichtert kamen wir dann endlich in Cervantes an.

In Lancelin wohnten wir bei Kim and Kate in einem einfachen A-frame Haeuschen direkt hinter dem Strand. Lancelin ist bekannt fuer seinen Wind und ein Schweizer namens Werner betreibt eine Wassersportschule. Leider war er gerade in Darwin. Wir haetten gerne Surfen bei ihm gelernt. So schauten wir den Kitesurfern und einem Delfin beim Jagen zu.

Wir mieteten uns zwei Sandboards und fuhren zu den Duenen, wo wir dann unsere ersten Sandboardversuche machten. Es macht Spass, wieder auf die Duene hochzulaufen ist echt Sport. Das ganze ist aber viel langsamer als im Schnee und nach einer Weile merkten wir, dass es mit Wachsen viel rassiger wieder runter geht.

Man glaubt es kaum in der Baeckerei in Lancelin gibt es richtigen Zopf, der nicht nur aussieht, wie ein Zopf, sondern auch wirklich buttrig schmeckt. Ob das wohl Werners Einfluss ist?

Bis zum 27. April waren fuer 3 Tage in Perth. Wir wollten unsere Freundin Michele und ihre Familie nochmals sehen und uns bei unseren neuen Bekannten Dimiti und Paul melden, die in Rottnest unsere Huettennachbarn waren. Diesmal kamen wir von Osten in die Stadt und mussten zu unserem Erstaunen feststellen, dass wir die erste Woche diesen Teil der Stadt voellig verpasst hatten. East-Perth ist im europaeischen Stil um die Kanaele des Swanriver und um einen Park gebaut. Die Haeuser sind schnugglig und etwas absurd, aber heimelig: Alle sind aneinandergebaut, etwa 6m schmal und dreistoeckig. Neben einem Toskana-Haus steht ein Hollandhaus, daneben ein englisches, dann ein modernes usw. es fuehlt sich etwas an wie im Europapark.
7.5.05 12:59


Lancelin, 27. April, js

Das letzte R?tsel mit dem Tierchen auf der Insel: Jawohl es war ein Quokka. Gewinner ist ?berraschend Dieter, nicht einmal der angedrohte K?nguruhbraten konnte ihn aufhalten. Wir kratzen also das n?chste ?berfahrene Big Red von der Fahrbahn und schickens per Post

Quokkas sind kleine Wallabies, die fast nur auf Rottnest Island vorkommen. Der Grund ist der Fuchs,eingef?hrt im letzten Jahrhundert. 1875 wurden Hasen s?dlich von Melbourne freigesetzt, verbreiteten sich explosionsartig und ruinierten ganze Landstriche. Die Westaustralier bauten einen Hasenzaun von Esperance bis Port Newman, 1800 Kilometer quer durch den Busch in der sinnlosen Hoffnung, die Hasen aufhalten zu k?nnen. Dies nur um das Mass der Verzweiflung zu verstehen, das die Hasen hier damals ausl?sten. So kam der Fuchs zur Befreiung des Landes vor den Hasen dazu, doch statt der Hasen fand dieser leichtere Beute bei den kleinen Beuteltieren, von denen in der Folge viele Arten ausstarben oder auf Inseln vor der K?ste ?berlebten, wie eben die Quokkas auf der fuchsfreien Rottnest Insel.

Rottnest ist sicher einer der 50 sch?nsten Orte der Welt f?r Familienferien. Die ganze Insel steht unter Aufsicht der Rottnest Authority, einer staatlichen Organisation, welche sich g?nstige, sorgenfreie Ferien auf die Fahnen geschrieben hat. Die meisten Leute sind auf dem Velo unterwegs, das man auf der Insel mieten kann. Sch?ne Str?nde l?sen sich ab mit Inland-Salzseen und Busch-Vegetation, ein paar Leucht?rmen und einer Abwehranlage aus dem 2. Weltkrieg, welche von einer kleinen Eisenbahn erschlossen ist. Es herrscht eine sehr relaxte Stimmung, typisch australisch, viele Familien sind als ganze Clans mit den Grosseltern, Br?dern oder Nachbarn da und am Abend wird gegrillt und fr?h schlafen gegangen. Das Barbeque ist hier in Australien eine sehr verbreitete Lebensform, meist eine Metallplatte, welche mit Gas befeuert wird und man f?ttert einen Dollar f?r das Gas. Die Feuerstelle der Schweizer Familie w?rde hier regelm?ssig in einen gr?beren Waldbrand ausufern. Rund um die Barbeques streunen abends die Quokkas auf Bl?ttersuche und sind schnell die neuen Lieblingstiere von Pascal und Naomi.

Wir hatten Gl?ck, ?berhaupt noch eine Unterkunft gekriegt zu haben, obwohl die Schulferien vorbei sind. Meine Anfrage f?r eine Woche war auf Juni vertr?stet worden, aber Michelle unsere Freundin hier in Perth kriegte irgendwie f?nf Tage ab Wochenende und lud uns noch f?r zwei Tage zu sich ein. Ihre Gastfreundschaft wurde nur noch ?bertroffen von der Kinderliebe ihres Staffordshire-Terriers, der mit seinem 2 Tonnen-Beisskraft-Gebiss vorzugsweise Naomi abschleckte, w?hrend ich meine Hundeabneigung bestens mit einem Fussball tarnte, den ich von den 40 Kilogramm Muskeln spielend zum widerholten Fortkicken vor die F?sse serviert bekam.

Michele hatte mit Alexandra das Zimmer nach der Geburt von Naomi und Jade geteilt und ist vor etwa zwei Jahren zur?ck in ihre Heimat gefahren. Jade hat sofort nach dem Umzugsschock ihr Schweizerdeutsch vollst?ndig verlernt, so dass Naomi weiter an ihren Englischkenntnissen feilen muss, doch Kinder verstehen sich immer irgendwie.

Rottnest ist auch ein Reminder, was Japan aus seinen Inseln machen k?nnte. Iriomote h?tte alles, was Rottnest hat und noch einiges mehr, aber man m?sste das etwas kundenfreundlich organisieren. Auch Schweizer Ferienorte k?nnten noch viel lernen. Der traditionalle Hotel-Tourismus ist eigentlich vorbei. Der Mensch braucht nicht einfach ein Bett. Angesagt ist ein Angebot, das aus Unterkunft, Sport, Action, Spass und Kommerz besteht und aufeinander abgestimmt ist. Rottnest ist diesbez?glich ein sensationelles Beispiel. Das beginnt bei sauberen Toiletten gleich neben dem Spielplatz, dem Check-In direkt am Hafen, wonach das Gep?ck zum Bungalow gebracht wird, Cafes und Restaurants in verschiedenen Preisklassen und setzt sich fort ?ber das Schlechtwetter-Programm f?r Kinder bis zum Shuttle-Bus, der alle 15 Minuten um die Insel f?hrt und Wanderer oder m?de Biker ein - und ausl?dt.

Die f?nf Tage vergehen schnell und sch?n. Nach der R?ckkehr holen wir das Auto ab, das wir vor unserem Insel-Abstecher reserviert hatten, ein Suzuki Sierra mit Soft-Top, ein Fun-Car mit 4WD, der als Kompromiss zwischen Alexandras altem K?fer und meinem Holden Brummer hervorgegangen ist. Das erste Problem stellt sich bereits beim Abholen, weil in der Kiste schlicht kein Platz f?r Gep?ck ist. Irgendwie klemmen wir die Baggage zwischen die Sitze und nach der ersten Krise wegen Platzmangel und Hektik sind wir bereits auf dem Weg in den S?den nach Bunbury.



Die Nacht verbringen wir in einem wunderbaren Chalet auf einer Landzunge zwischen Meer und Inlet mit Blick aufs Wasser. Meinem R?cken geht es ziemlich mies. Australische Betten haben vielfach Trampolin-Charakter und bieten keine Abst?tzung im Beckenbereich, so dass man b?se durchh?ngt. Das geht ein paar Tage gut, aber Bunbury ist bereits das vierte schlechte Bett nacheinander und ich mache mir Sorgen, dass wir letztlich dieses wunderbare Land verlassen m?ssen, weil im ganzen Land kein einziges brauchbares Bett zu finden ist. Wir hatten schon einen Business-Plan f?r einen Bettenfabrik ausgearbeitet, als es in Bridgetown dann besserte und danach hatten wir meist deutlich mehr Gl?ck, bzw. haben uns auch mehr darauf geachtet.

Am Sonntag ist Strandbesuch angesagt, doch die geplante ?berraschung macht sich rar. Doch am Montag klappt es dann, eine R?ckenflosse im Wasser, entz?ckte Rufe am Land und 30 Personen stehen im Wasser um die Delphine zu begr?ssen, die hier regelm?ssig ans Ufer kommen. In der ganzen Bay und den Inlets wurden etwa 170 Tiere registriert, wovon etwa ein Dutzend regelm?ssig den Kontakt zu Menschen hier am Ufer suchen. Wir gucken halt so fest man eben nur gucken kann und d?rfen auch noch mit der Taucherbrille hinterherschauen. Pascal hat eine Krise, irgendwie too much emotion. Verst?ndlich. Delphine sind extrem inspirierend durch ihre Intelligenz. Hier in Bunbury werden autistische Kinder mit den Delphinen konfrontiert, um ihre Emotionen zu wecken.


Das Personal des Dolphin Discovery Centers in Bunbury besteht zumeist aus Europ?ern, so zum Beispiel Manfred, einem Krankenpfleger,der vor zwei Jahren aus Deutschland ausgewandert ist. Vor Europ?er sind Delphin am Ufer das gr?sste, f?r Australier, na ja, ein paar Delphine halt, gibts ja ?berall.



Nebst den Delphinen ist Bunbury Hafenstadt und exportiert Getreide, Holz, und Minenprodukte. Die Kapazit?t wird laufend ausgebaut. Zugleich ist die Stadt auch zunehmend Wohnstadt mit einem fast vollst?ndig neuen Stadtteil, sehr sch?n konzipiert. Es gibt hier die sogenannten Developments, also Bebauung gr?sserer Fl?chen durch einen Developer, der dann auch die Infrastruktur bereitstellt. Das k?nnen dann h?ssliche Suburbs werden, reine Einfamilienhaussammlungen irgendwo in der Pampa, oder wenn ein guter Developer am Werk ist, dann kriegt man faszinierende Neust?dte zu sehen, die ausserordentlich verlockend wirken, also zum Beispiel in Bunbury ein H?gel mit Aussichtsturm und kreisformig um den H?gel abgestufte, grosse Einfamilienh?user mit Blick aus Meer, die Siedlung auslaufend zu einem Hafen, wo das Ausgangsquartier mit Restaurants, Promenade und L?den ist. Man erinnert sich, dass auch unsere St?dte von den Kyburgern streng geplant wurden und jedes Haus sich in die Optik und den Nutzen von Stadtmauern einf?gen mussten. Hier findet man ?hnliche Ans?tze wieder und interessanterweise werden diese Stadtteile zu viel h?heren Preisen gehandelt als die normalen Einfamilienhaussiedlungen. Das beste Beispiel hierzu ist East Perth, aber davon sp?ter. S?dlich dieses neuen Stadtteils beginnt der Ocean Drive, eine Strasse entlang dem Strand, einem Strand bis zum Horizont, 20 Meter breit, dahinter riesige D?nen mit Wanderwegen und Aussichtspunkten. Wir sind begeistert!





26.4.05 19:44


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